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Ökofilmgespräch zum Thema Extremwetter

Text von Ines Klupsch; Bilder von Kathrin Springer und Ines Klupsch

Der Saal war gut gefüllt, als der Film „RISIKO EXTREMWETTER – GEWITTER, HAGEL UND STARKREGEN“ begann, einige der Gäste hatten im Vorfeld schon die Informationsveranstaltung zum “Handlungskonzept zum Umgang mit Starkregen der Stadt Bernau bei Berlin” wahrgenommen.

Der Film würde in Kooperation der Ökofilmtour gezeigt, Kathrin Springer leitete die Podiumsdiskussion mit unseren Ehrengästen.

Der Film wurde mit Spannung vom Publikum verfolgt, denn er zeigt nicht nur die Risiken, einer Zunahme von Extremwetterereignissen mit ihren Auswirkungen durch die globale Erwärmung, sondern er macht auch Hoffnung, dass uns die Wissenschaft helfen kann, besser mit den Herausforderungen der Veränderungen umzugehen. Beispielweise wird fieberhaft daran geforscht, wie riesengroße Hagelkörner entstehen können. Die Vorhersagbarkeit solcher Ereignisse könnte Schäden minimieren. Insgesamt macht der Film Mut, denn er zeigt viel Engagement der Forschenden auf.

In der anschließenden Podiumsdiskussion mit Herr Prof. Lotze-Campen vom Potsdam-Institut für Klimaforschung, Frau Wiktorowski von der PFI Planungsgemeinschaft GmbH und Herr Garkisch vom Wasser- und Bodenverband “Finowfließ” wurden die Aspekte des Films aus sehr unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet.

Herr Professor Lotze-Campen hebt beispielsweise hervor, dass wir Anpassung an und Vermeidung von Globaler Erwärmung immer zusammen denken müssen. Wir werden betroffen sein, offen sei nur wann.

Frau Wiktorowski erläutert, wie man mit Simulationen unterschiedlicher Starkregenereignisse notwendige Vorsorgemaßnahmen finden kann. Konkret gab es in Bernau in der Breitscheidstraße schon erhebliche Überflutungen.

Herr Garkisch verweist insbesondere auf die Bedeutung der Panke bei der Entwässerung und dem Wasserrückhalt in unserer Region, sein Wunsch zum Abschluss: „Entsiegeln Sie ihren Parkplatz“.

Prof. Lotze-Campen wünscht sich, dass wir die Herausforderungen durch den Klimawandel als gemeinschaftliche Aufgabe in der Gesellschaft annehmen. Frau Wiktorowsi wünscht sich eine Anwohnerschaft, die den Projekten gegenüber offen ist, die fragt und sich beteiligt. Auch Fragen aus dem Publikum wurden ausführlich beantwortet, gegen 21 Uhr musste der Saal geräumt werden, auch wenn dadurch die Diskussionsfreude abgebrochen werden musste.